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Todesrate

 

Etwa fünf Prozent der Patienten erlebten Atemstillstand, einen septischen Schock oder Multiorganversagen.

 

Der WHO zufolge gibt es relativ wenige Fälle von erkrankten Kindern.

Folgende Fallsterblichkeit (Stand 11.03.20) haben wir zu erwarten:

 

bei über 80-Jährige : 20 bis 25 %

70- bis 80- Jährige: 7 bis 8 %

60- bis 70- Jährige: 3 %

50- bis 60- Jährige 1 bis 1,5 %

Unter 50: 0,4 %

Jüngere: 0,2 % 

Modellrechnung

Die Anzahl bestätigter Infektionen liegt während der raschen Ausbreitung einer Epidemie oft unter der Anzahl tatsächlicher Infektionen. Dieser Effekt kann selbst bei gutem Willen aller Beteiligten auftreten, da es selten gelingt, alle neu infizierten Personen sofort sicher zu identifizieren. Für eine Abschätzung der Zahl der tatsächlich Infizierten werden daher von der Infektionsepidemiologie verschiedene mathematische Prognosemodelle

eingesetzt.

Diese Modelle werden auch eingesetzt, um den zeitlichen und geografischen Verlauf einer Epidemie sowie wichtige epidemiologische Parameter abzuschätzen.

 

Am 17. Januar 2020 erschien eine Hochrechnung einer mit der WHO zusammenarbeitenden Forschergruppe des Imperial College London. Die Forscher schlossen aus Verkehrsdaten zwischen China und Thailand, dass es am 12. Januar 2020 rund 1.000 bis 2.300 Infizierte mit mittleren bis schweren Symptomen in Wuhan gegeben haben müsste.

 

Eine Gruppe der Northwestern Universität schätzte anhand von unvollständigen Daten – u. a. zu Mobilität und internationaler Verbreitung –, dass es in Wuhan am 29. Januar 2020 31.200 Infektionen gegeben habe. Eine erneute Modellrechnung des Imperial College London vom 10. Februar 2020 schätzte, dass auf jeden getesteten Infizierten in der Provinz Hubei neunzehn nicht getestete Infizierte mit milderem Verlauf kämen.

Statt einer hohen geschätzten Letalität von 18 % in der Provinz Hubei läge die tatsächlichen Letalität dann bei rund 1 %.

 

Dieselbe Forschergruppe veröffentlichte am 21. Februar 2020 eine Abschätzung der Effizienz internationaler Quarantäne- und Überwachungsmaßnahmen. Aus der Analyse von Verkehrsdaten und Infektionsfällen ergab sich, dass nur einer von drei aus China exportierten Fällen erkannt werde. Möglicherweise gebe es unentdeckte Infektionscluster außerhalb Chinas.

 

Am 31. Januar 2020 erschien in der Fachzeitschrift The Lancet eine Modellrechnung, die ein Metapopulationsmodell mit offiziellen Infektionsdaten von Ende Dezember 2019 bis Ende Januar 2020 sowie Daten aus der nationalen und internationalen Fluggaststatistik verwendete. Die Studie setzt die Zahl der Infizierten um ein Vielfaches höher an als die Zahl der positiv getesteten Fälle.

 

Die Autoren schätzten die Zahl der Infizierten in China für den 25. Januar 2020 auf rund 75.000 und gaben an, dass die tatsächliche Zahl der Infizierten zu dem Tag mit hoher Wahrscheinlichkeit (95-%- Glaubwürdigkeitsintervall) nicht weniger als rund 37.000 und nicht mehr als rund 130.000 war.

 

Davon waren gemäß den Zahlen der WHO jedoch nur 1.300 Infizierte bekannt.

Ein Export des Virus von Wuhan in andere Millionenstädte habe nach dem Modell bereits stattgefunden.

 

Die Studienautoren sagten voraus, dass es auch in anderen chinesischen Städten zu sich selbst unterhaltenden Ausbrüchen kommen würde. Die Studienautoren gingen davon aus, dass viele Patienten nur milde Symptome haben. Nicht betroffene Gebiete sollten Vorkehrungen für den Fall einer globalen Pandemie treffen.

 

Am 18. Februar berichtete die Onlineausgabe des Wissenschaftsmagazins Nature über aktuelle, noch nicht abschließend begutachtete Studien. Eine Studie von H. Nishiura, Epidemiologe an der Hokkaido University / Sapporo, Japan, geht davon aus, dass sich die Epidemie mittelfristig innerhalb von China nicht wird eingrenzen lassen.

 

Für ein Worst-Case-Szenario spreche u. a., dass viele infizierte Personen keine Symptome zeigten und nach dem Ende der verlängerten Neujahrsferien viele Betriebe und Organisationen die Arbeit langsam wieder aufnähmen. Dadurch eröffneten sich neue Übertragungswege. Zwischen Ende März und Ende Mai könnten täglich bis zu 2,3 Millionen Fälle diagnostiziert werden.

 

Zwischen 550 und 650 Millionen Menschen (~40 % der Bevölkerung) könnten sich insgesamt infizieren. 

Das entspricht einer wahrscheinlichen Todesrate von 30 bis 40 Millionen Toten.