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VR China

Bereits am 30. Dezember warnte der chinesische Arzt Li Wenliang innerhalb einer Chatgruppe mit Kollegen aufgrund einer Serie von Lungenentzündungen (Pneumonien) im örtlichen Krankenhaus in Wuhan vor einem Virus, von dem er zu jener Zeit dachte, dass es das schwere akute Atemwegssyndrom (SARS) auslöse. 

 

Li Wenliang und mindestens sieben weitere Kollegen wurden von der Polizei verwarnt, nachdem sich die Warnung im Internet weiterverbreitet hatte; sie mussten Schweigepflichtserklärungen unterschreiben, gegen die Li Wenliang später verstieß. Er starb im Februar 2020 mit 33 Jahren an der Krankheit, vor der er gewarnt hatte. 

 

Die Ärzte hatten aus eigener Initiative an den offiziellen Kanälen vorbei Patientenproben an Analyselabors geschickt, um auf eigene Faust dem Grund der Erkrankung nachzugehen. Die betroffenen Ärzte wurden Ende Januar vom Obersten Volksgerichtshof rehabilitiert und als Beispiel für entschlossenes Handeln gelobt.

 

Am 31. Dezember 2019 informierten die chinesischen Behörden offiziell das China-Büro der Weltgesundheitsorganisation (WHO), dass seit Anfang Dezember 2019 mehrere Fälle von schwerer Lungenentzündung in der Stadt Wuhan aufgetreten waren, deren Erreger bisher nicht identifiziert werden konnte und für die als Auslöser ein bislang uncharakterisierter Krankheitserreger angenommen wurde.

 

Januar 2020

 

Der Markt in Wuhan wurde am 1. Januar 2020 durch die örtlichen Behörden geschlossen und desinfiziert. Am 5. Januar 2020 schloss das Chinese Center for Disease Control aufgrund von Untersuchungsergebnissen MERS-CoV und SARS-CoV als Erreger aus.

 

Am 7. Januar 2020 wurde von chinesischer Seite die Identifizierung eines neuartigen Coronavirus bei mehreren Erkrankten bekanntgegeben. Das Virus erhielt die provisorische Bezeichnung 2019-nCoV (2019 neuartiges Coronavirus). Am 13. Januar 2020 gab das Gesundheitsministerium Thailands bekannt, dass das neue Virus bei einer Reisenden aus Wuhan in Thailand nachgewiesen wurde.

Am 15. Januar wurde ein analoger Fall aus Japan bekannt und am 20. Januar ein Fall aus Südkorea.

 

Aus dem Umstand, dass Erkrankungsfälle bei mehreren Fernreisenden aufgetreten waren, schlossen Epidemiologen, dass die Zahl der Erkrankungsfälle weit größer sein müsse als die anfänglich gemeldeten 44 Fälle.

Experten schätzten am 17. Januar 2020 die Zahl der in Wuhan infizierten Personen auf etwa 1700. Aus der Tatsache, dass mehrere Angehörige des Krankenhauspersonals, das mit der Behandlung der Erkrankten befasst war, ebenfalls erkrankten, wurde deutlich, dass das Virus prinzipiell von Mensch zu Mensch übertragbar war.

 

Dies wurde am 20. Januar 2020 durch die chinesischen Behörden bestätigt.

 

Bis einschließlich 26. Januar 2020 waren offiziellen chinesischen Angaben zufolge in China 2744 infizierte Personen registriert worden.

 

Die Zahl der bestätigten Todesopfer stieg auf 80 (alle in China).

Am 27. Januar 2020 meldete das chinesische Staatsfernsehen einen Anstieg um 1200 Erkrankungen, wodurch die Gesamtzahl der in China gemeldeten Fälle auf etwa 4000 stieg; eine Abweichung von 500 gegenüber den Zahlen der WHO.

Anfang Februar schien die Zahl der Neuinfektionen in China zunächst zu sinken; seit dem 6. Februar wurden jedoch nachgewiesene Fälle ohne Krankheitssymptome nicht mehr gemeldet.

 

Am 13. Februar änderten die chinesischen Behörden erneut die Meldekriterien und gaben allein für Hubei mit 14.000 neuen Fällen die höchste Zahl an Neuinfektionen an.

 

Am 14. Februar 2020 gab die Nationale Gesundheitskommission bekannt, dass zum Berichtstag 1716 Mitarbeiter des Gesundheitswesens infiziert seien. Sechs davon wurden als verstorben gemeldet.

 

Eine Mitte Februar veröffentlichte chinesische Studie, in der 44.000 bestätigte Covid-19-Fälle untersucht wurden, kam zu dem Ergebnis, dass die Letalität von Covid-19 zum Veröffentlichungszeitpunkt nicht so hoch ist wie bei anderen Coronaviren, etwa SARS oder MERS. Mehr als 80 % der Patienten haben milde Formen von Covid-19. In etwa 14 % der Fälle verursache das Virus Krankheitsverläufe mit Dyspnoe.